Itensic


Unsere Itensic-Geräte entstammen dem Bereich der Physiotherapie und beruhen auf einer einfachen Idee: Während das Training an herkömmlichen Sportgeräten große und oberflächliche Muskeln mit rotatorischen (drehenden) Bewegungen anregt, nutzten die itensic-Geräte translatorische (geradlinige) Bewegungen über geringe Distanzen zur Stimulierung der tiefliegenden Muskulatur und den Muskelansätzen. Diese geraden Bewegungen trainieren gezielt die kurzen und tief liegenden Muskelfasern, die nah an den Drehpunkten der Gelenke sitzen.

 

Das Resultat ist eine intensive Anregung von Muskeln, die für Stabilität im Zentrum des Körpers sorgen. Durch diese effektive Mobilisation und Kräftigung findet diese Trainingsform vor allem in der Prävention und der Rehabilitation von Bandscheibenvorfällen in der Lendenwirbelsäule ihre Anwendung, bietet aber gleichzeitig ein optimales Beckenbodenmobilisationstraining.

 Auf allen drei Geräten der itensic-Familie ist die Wirbelsäule beim Training fixiert. Das Rückgrat wird dadurch zum "punctum fixum", das Becken zum "punctum mobile" – was bei herkömmlichen Trainingsmaschinen exakt umgekehrt ist. Die Geräte erreichen so, dass die tief gelegenen Muskeln der Lendenwirbelsäule zielführend und ohne Verletzungsrisiko angeregt werden. Die Bewegungsenergie gelangt – ungebremst von kompensatorischen Gegenbewegungen – genau an die Punkte, an denen sie ihre Wirkung entfalten soll.

 

Die individuellen Effekte der einzelnen Geräte greifen dabei fließend ineinander. Die individuell einzustellende Steilheit des Trainingswinkels entscheidet über die Intensität des Widerstandes, gegen den der Körper arbeiten muss. Ein sehr wichtiger Sicherheitsaspekt aller itensic-Geräte ist, dass sich die Arretierung der beweglichen Sitzpolster erst dann lösen lässt, wenn der Körper bereits unter leichter Spannung steht. Dadurch wird jegliche Stauchung der Wirbelsäule konsequent vermieden.



itensic f-effect ("Front") stimuliert die unteren Bauchmuskeln Musculus obliquus externus (äußerer schräger Bauchmuskel) und Musculus obliquus internus (innerer schräger Bauchmuskel). Die Hüftflexoren (Hüftbeuger) können – anders als bei anderen Geräten – nicht kompensatorisch tätig werden.

itensic s-effect ("Side") widmet sich dem Musculus transversus abdominis (querer Bauchmuskel). Die Hüftabduktoren (Hüftabspreizer) können dabei – anders als bei anderen Geräten – nicht kompensatorisch tätig werden

itensic b-effect ("Back") trainiert die tiefen Rückenmuskeln, insbesondere den Musculus multifidus (vielgefiederter Muskel). Die Hüftextensoren (Hüftstrecker) können dabei – anders als bei anderen Geräten – nicht kompensatorisch tätig werden.



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